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Ein durchschnittlich großer, gesunder erwachsener Mensch hat ungefähr ein totales Blutvolumen von acht Prozent seines Körpergewichtes. Also hat eine ca. 70 Kilogramm schwere Person etwa fünf bis sechs Liter Blut. Es wird laufend neues Blut produziert. Und ein Teil stirbt ab oder geht sonst verloren.

Diese Angaben sind verschieden je nach Alter und Geschlecht. Frauen haben eine etwas geringere Blutmenge als Männer. 

5 - 6 Liter Blut enthält ein menschlicher Körper durchschnittlicher Größe, also etwa 70 bis 80 Milliliter pro Kilogramm Körpergewicht. Bereits ein Blutverlust von mehr als einem Liter kann ein lebensgefährlicher Verlust sein. Fehlt dem Körper mehr als die Hälfte seines Blutes, ist das in aller Regel tödlich.


Nicht ganz die Hälfte des Blutes besteht aus festen zellartigen Teilen - den roten und weißen Blutkörperchen und den Thrombozyten (Blutplättchen). (45%, Hämatokrit).

Von den 55% Flüßigkeit sind ca. 90 Prozent einfach Wasser.


Wichtige Aufgaben/Funktionen des Bluts sind

  • Transportfunktion für die Zellennahrung (Stoffwechsel)
  • Abwehrfunktion gegen Bakterien etc.
  • Wärmeregulierung (Wärme entsteht in der Muskulatur)
  • Atmung (Sauerstoff - O2, Kohlendioxid-Gas)
  • Blutstillung und -gerinnung

Vergleiche dazu Funktionen bei Wikipedia.

Labor: reihenfolge der blutentnahme-RöhrchenBearbeiten

Blutentnahmeröhrchen: Serum - EDTA - Citrat-Blut - Lactat

ausführlicher:

Blutkulturfläschchen - Serum (Sarstedt: brauner Deckel; Beckton Dickinson: roter Deckel) - Citrat-Vollblut: Gerinnungsanalytik (Sarstedt: grüner Deckel; Beckton Dickinson: hellblauer Deckel) - EDTA-Vollblut (Sarstedt: roter Deckel; Beckton Dickinson: violetter Deckel) - Fluorid-Vollblut (Sarstedt: gelber Deckel; Beckton Dickinson: grauer Deckel) - Blutsenkung, BKS (Sarstedt: violetter Deckel; Beckton Dickinson: schwarzer Deckel)

  • www.labor-krause.de/praeanalytik/reihenfolge-der-blutentnahme/


Die Blutgruppen Bearbeiten

A, B, AB, 0

  • Karl Landsteiner (1868-1943), österreichisch-US-amerikanischer Pathologe und Serologe

Schon 1666 versuchte der Brite Richard Lower Blut an zwei Hunden zu übertragen. Bereits ein Jahr später gelang zwei französischen Ärzten erstmals eine Bluttransfusion am Menschen - per Zufall und zum Glück für den Empfänger. Der Spender war ein Schaf. Von nun an wurde Blut auch von Mensch zu Mensch übertragen, doch häufig endete die Behandlung für den Empfänger dann ohne ersichtlichen Grund tödlich. Man wusste noch nicht, dass sich das Blut nicht jedes Menschen mit dem eines anderen verträgt.

Das Rätsel löste schließlich Karl Landsteiner. Landsteiner war am serologisch-pathologischen Institut der Universiät Wien tätig und bemerkte im Jahr 1900 , dass das Blut zweier Menschen bei Kontakt manchmal verklumpte und manchmal nicht. Er untersuchte dieses Phänomen systematisch : Dafür nahm er Blutproben verschiedener Personen und trennte Blutkörperchen und Serum, also den flüssigen Teil des Blutes, durch zentrifugieren. Dann vermischte er die Blutkörperchen einer Probe mit dem Serum einer anderen. Dabei stellte er fest: Mit dem Serum mancher Menschen verklumpten die Blutkörperchen, mit dem von anderen nicht. Das Blutserum besaß also nicht bei allen Menschen die gleichen Eigenschaften.


Er unterschied im Jahr 1901 schließlich mit dem Blut von 22 Probanden die Blutgruppen A, B und C. Letztere wurde später in 0 umbenannt. 1902 entdeckten Landsteiners Mitarbeiter noch die vierte Gruppe AB.


... und wie ist das mit Rhesusfaktor ?Bearbeiten

Blutkonserven, Blut als Handelsware Bearbeiten

Blutkonserve, Handling. Fraktionen statt Vollblut.


  • ARTE 20:15: Mangelware Blut. Film von Carsten Binsack. Termin Do, 2.2.2017

Denn Blutkonserven sind knapp. Laut WHO werden jährlich rund 75 Millionen Blutspenden benötigt. Allein für Deutschlands Patienten müssen täglich etwa 18 000 Blutspenden verfügbar sein. Doch nur etwa drei Prozent der Menschen spenden regelmäßig Blut – zu wenig, um den Bedarf an Blutkonserven zu decken.

Skandale um verseuchte Blutspenden in Frankreich und Deutschland haben in der Vergangenheit viele Menschen verunsichert. Der Bedarf steigt bei einer alternden Gesellschaft. Wissenschaftler und Ärzte gehen ganz unterschiedliche Wege, um das Problem in den Griff zu bekommen.




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Blut sparsam verwenden Bearbeiten

Im Frankfurter Universitätsklinikum hat das Sparen positive Auswirkungen: In den drei Jahren nach der Einführung der Sparmaßnahmen sank die Zahl der Patienten mit akutem Nierenversagen um ein Drittel. Aktuell wenden in Deutschland rund sechs Prozent aller Kliniken den vollständigen Maßnahmenkatalog zum Sparen an. Meybohms Vision: "Ich stelle mir ein transfusionsfreies Krankenhaus vor, wenn es um geplante Operationen geht.

Dann bleiben die Blutprodukte für die Patienten übrig, die sie wirklich brauchen, zum Beispiel Opfer von Verkehrsunfällen."

Weblinks Bearbeiten

Siehe auch Bearbeiten

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